...seine Ess- und Konsumgewohnheiten zu überdenken!

Wer Tiere liebt, achtet und respektiert, kommt nicht umhin, seine Einkaufs- und Essgewohnheiten gelegentlich kritisch zu hinterfragen. Millionen von Nutz- und Versuchstieren führen weltweit in Massentierhaltungen und in Versuchslabors ein tristes und unwürdiges Dasein...

Zusammengepfercht, auf Gitter- oder Spaltenboden, im eigenen Dreck vor sich hinvegetierend, ohne Sonne, Licht und frische Luft. Kälber welche unmittelbar nach der Geburt der Mutter entnommen, weil die Milch für den menschlichen Konsum gebraucht wird. Das teilweise gewaltsame Verladen in den Schlachttransporter, qualvolle Transporte durch Europa und schlussendlich Todesangst im Schlachthaus. Da stellt man sich unweigerlich die Frage, ob Erzeugnisse -sei es nun Fleisch oder Milch- von Tieren aus artwidriger, unnatürlichen Haltung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zuträglich sind? 

Weiterführende Literartur zum Thema:
"Tiere essen" Jonathan Safran Foer - Kiepenbauer & Witsch Verlag, ISBN 3-462-04044-8
"Anständig essen" Karin Duve - Galiani Verlag, ISBN 3-86971-028-4


Massentierhaltungen sind mit unglaublichem Elend und Tierleid verbunden. Sie dienen einzig und allein der Wirtschaftlichkeit, der immer noch schnelleren und effizienteren Produktion. Dem Wohl der Tiere kann dabei gar nicht mehr Rechnung getragen werden! Doch was kann man tun, wenn man als Konsument und Tierfreund nicht mitschuldig an diesem Tierelend sein möchte?  

 

Tierschutz gehört auf jeden Einkaufszettel:

  • Kaufen Sie Eier, Fleisch, Fisch und Milchprodukte aus kontrollierten, regionalen Betrieben mit anerkannten Labels wie z.B. Demeter, Bio-Knospe, KAG-Freiland, Coop-Naturaplan etc.
  • Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum und achten Sie beim Einkauf auf tierschutzfreundliche Labels. Der höhere Preis kommt der Lebensqualität und der Würde der Nutztiere zugute! Versuchen Sie auf Import-Fleisch zu verzichten und kaufen Sie am besten Fleisch aus regionaler Bio-/Label-Produktion. Billigfleisch geht ausnahmslos zu Lasten der Tiere.
  • Je weniger Tiere für den Fleischkonsum (Tendenz weltweit immer noch steigend!) gemästet und geschlachtet werden, desto weniger Ressourcen werden verbraucht und desto besser wird die Lebensqualität der verbleibenden Nutztiere sein.  
  • Versuchen Sie, wenn immer möglich, auf tierversuchsfreie Kosmetika und natürliche Heilmittel zurückzugreifen.
  • Durch eine Reduktion Ihres Fleisch- / Fischkonsums tragen Sie aktiv zum Klimaschutz und zur Erhaltung der Fischbestände in den Weltmeeren bei!
  • Erkundigen Sie sich im Restaurant nach der Herkunft des Fleisches / Fisches. Im Zweifelsfall verzichten und ein leckeres vegetarisches Menue bestellen!
  • Achten Sie auch bei der Ernährung Ihrer Hunde und Katzen auf die Herkunft der tierischen Inhaltsstoffe! Auch im Tierfutterbereich gibt es immer mehr Angebote welche tierische Erzeugnisse aus ursprünglich artgerechter Haltung oder biologischer Produktion enthalten.

Broschüre "Tierschutz gehört auf jeden Einkaufszettel"

 

Weitere Infos finden Sie unter "Essen mit Herz" www.essenmitherz.ch