Das Aussetzen von Katzenbabys ist feige und grausam...

Wehrlose Tiere einfach dem eigenen Schicksal zu überlassen ist aber nicht nur herzlos, sondern gemäss Tierschutzgesetz auch eine Straftat. Eine Tatsache, die vielen Menschen weder bewusst oder eventuell schlicht egal ist. Nur so lässt sich erklären, dass das Aussetzen von Tieren im Allgemeinen, und von Katzenwelpen im Speziellen, eine abscheuliche Mode geworden ist.

Fall aus dem Juli: Am 25. Juli entdeckte eine aufmerksame Hundespaziergängerin im Wald vier zahme Katzenwelpen. Die rund sechs Wochen alten Kätzchen wurden offensichtlich ohne ihre Mutter ausgesetzt. So kleine Tierchen in diesem Alter ohne ihre Mutter an einen für sie unbekannten Ort auszusetzen kommt einer Tötung gleich – haben sie doch keinerlei realistische Überlebenschance.

Die Tierfreundin nahm die sehr mageren Katzenwelpen zum Glück mit und brachte sie ins Tierheim. Dort werden sie nun aufgepäppelt, von ihrem Katzenschnupfen kuriert und generell ärztlich versorgt. Sobald sie stabil und alt genug sind, werden sie an einen guten Platz vermittelt.  
Was der Grund für das Aussetzen war und wer die dafür verantwortliche Person, wird sich leider nicht klären lassen. Ein möglicher Grund ist der unerwünscht erfolgte Nachwuchs. Umso mehr hier wieder einmal der dringende Aufruf an alle Katzenhalterinnen und –halter: Kastrieren Sie Ihren freilaufenden Liebling rechtzeitig (umso mehr, wenn sie eher wild lebende Populationen haben!) und verhindern Sie mit diesem verantwortungsvollen Handeln unnötiges Leid.

15. November 2016