Schockierender Tierschutzfall

Man hält es ja eigentlich nicht für möglich, und doch ist es immer wieder wahr: Tiere werden manchmal unter erbärmlichsten Bedingungen gehalten, vernachlässigt und sich selbst überlassen. Mit folgender aktueller Geschichte möchten wir einmal mehr aufrütteln. In der Hoffnung, dass solche Fälle irgendwann in naher Zukunft nicht mehr vorkommen. 
Zwei Hunde und zwei Katzen kamen in sehr schlechter körperlichen Verfassung zu uns ins Tierheim. Vor allem die beiden Samtpfoten waren in einem katastrophalen Zustand. Das Schlimmste waren nebst vielem anderen total vereiterte Zähne und ein grosser Tumor am Auge. Alle Bemühungen seitens des Tierarztes nützten leider nichts mehr: beide Katzendamen mussten erlöst werden.
Nur leicht besser ging es den beiden Hundeschwestern Ella und Sinja. Währendem aber bei Sinja mit Baden, Scheren und Aufpäppeln schnell ein guter Zustand erreicht werden konnte, hatte Ella mehr zu kämpfen. Am einen Bein hatte sich Gewebe so stark entzündet, dass ein grosser Teil des Beines schon abgestorben war. Die wohl unerträglichen Schmerzen  zwangen das arme Tier zum dauernden Liegen auf einer Seite. Um Ella zu retten musste das Bein amputiert werden, und danach konnten wir auch diesen herzigen Hund aufpäppeln. 
Mittlerweile geht es beiden gut und sie geniessen es, zusammen im Auslauf herumzurennen – Ella sogar problemlos auf drei Beinen!

 

Von dem Tierschutzfall erfuhr die Öffentlichkeit in der vergangenen "tierisch"-Sendung am 01. Dezember 2016 beim Regionalsender Tele M1.

Die Aargauer Zeitung veröffentlichte am 05. Dezember ebenfalls einen Beitrag - dieser ist hier zu finden.

Hier finden sich noch einige Eindrücke:

Tumor bei der einen Katze:

Ella mit ihrem entzündeten Bein:

Ella und Sinja heute:

 

 

06. Dezember 2016