Tierliebe ist… Zivilcourage zu zeigen!

Was kann ich tun, wenn ich Zeuge einer Tierquälerei werde?

Gewalt gegen Tiere oder deren Vernachlässigung sind Offizialdelikte und sollen unbedingt gemeldet werden. Die „Opfer“ sind auf das couragierte Handeln von Augenzeugen angewiesen. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Zeuge von Tiermisshandlungen werden. Die Tiere sind abhängig von ihren Haltern und können sich nicht wehren. Deshalb braucht es Ihr mutiges Handeln!

Wichtig: Verändern Sie möglichst nichts an der Tierhaltung, wichtige Beweise gehen dadurch verloren! Wird z.B. vorgängig den Tieren Futter/Wasser zur Verfügung gestellt oder werden die Tiere aus ihrer misslichen Lage befreit, ist es für die Vollzugsbehörden nicht mehr möglich, eine Tierquälerei eindeutig festzustellen und die Täter zu behaften.

 

Wo kann ich Meldung erstatten? 

Regionalpolizei
Zuständige Bezirksstellen
Im Notfall Nummer 117 wählen - man wird Sie an den zuständigen Posten verweisen. 

Kantonaler Veterinärdienst AVS
Obere Vorstadt 14
5000 Aarau

Telefon 062 835 29 70
Fax 062 835 29 79
E-Mail  veterinaerdienst(at)ag.ch

Öffnungszeiten:  Montag – Freitag, 08.00 – 13.30 Uhr / 14.00 – 17.00 Uhr 

Aargauischer Tierschutzverein ATs
Kantonale Meldestelle
Steinenbühlstrasse 36
5417 Untersiggenthal

Telefon 0900 98 00 20  (Fr. 1.20/ Min. zugunsten der Tierschutzarbeit des Aargauischen Tierschutzvereins ATs)
Fax  056 298 00 21
E-Mail  info(at)tierschutz-aargau.ch

Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 09.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 17.00 Uhr

Meldeformular ATs für Tierschutzfälle (zum Ausdrucken)

 

Rechtsauskünfte
Stiftung für das Tier im Recht
Wildbachstrasse 46
8034 Zürich

Telefon  043 443 06 43
E-Mail  info(at)tierimrecht.org

 

Achtung: Der Vollzug des Tierschutzgesetzes muss durch die Behörden wahrgenommen werden. Die Tierschutzvereine sind auf die Zusammenarbeit und die Kooperation der Tierhalter angewiesen. Das macht die Tierschutzarbeit oft sehr schwierig.

Der Aargauische Tierschutzverein ATs darf weder Tiere beschlagnahmen, noch sie aus ihrem gewohnten Umfeld entfernen. Solche Massnahmen können nur durch die zuständigen Behörden (Veterinärdienst) angeordnet werden.